Assoziierung des Projekts PRIMA im Leibniz-WissenschaftsCampus – Postdigitale Partizipation – Braunschweig

Im Projekt PRIMA ist die partizipative Arbeit mit verschiedenen Gruppen von Stakeholdern im Kontext von Gesundheits-Apps ein Schwerpunkt. Um hier die Vernetzung mit Forschenden im Bereich der Partizipation mit dem Fokus auf Gemeinwohl und Nachhaltigkeit zu stärken, ist das Projekt seit November 2023 assoziiert zum „Leibniz-WissenschaftsCampus – Postdigitale Partizipation – Braunschweig“. Der Leibniz-WissenschaftsCampus unter Federführung  des „Leibniz-Instituts für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut“ bietet dabei insbesondere eine wichtige Plattform für den regionalen Transfer.

Seit 2019 arbeitet das Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut im „Leibniz-WissenschaftsCampus – Postdigitale Partizipation – Braunschweig“ eng mit der Technischen Universität Braunschweig, dem Deutschen Schifffahrtsmuseum |DSM Bremerhaven, dem Haus der Wissenschaft Braunschweig und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften zusammen. In dem Campus kommen Forschende aus den Kultur-, Sozial- und Technikwissenschaften sowie der Kunst mit lokalen und regionalen Interessenvertreter*innen zusammen, um das Thema digitale Teilhabe in Bildung und städtischem Zusammenleben gemeinsam zu erforschen, zu gestalten und zu reflektieren. Im Fokus stehen die Entwicklung digital gestützter Partizipationsformen mit regionalem Schwerpunkt sowie die Gestaltung öffentlicher, überregionaler Diskurse zu (Post-)Digitalität und Partizipation.

In der zweiten Förderphase (2023-2027) wird der in der ersten Förderphase erfolgreich entwickelte und erprobte Ansatz der postdigitalen Partizipation mit einer thematischen Vertiefung in den Bereichen Bildung und Stadtentwicklung sowie einer inhaltlichen Fokussierung auf die Bereiche Nachhaltigkeit und Gemeinwohlökonomie verknüpft. Institutionell wurde der Campus zudem um die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig sowie das Institut für Erziehungswissenschaft der TU Braunschweig als Partnereinrichtungen erweitert.

Die insgesamt 19 bestehenden Leibniz-WissenschaftsCampi in Deutschland ermöglichen Leibniz-Instituten und Hochschulen eine thematisch fokussierte Zusammenarbeit im Sinne einer regionalen Partnerschaft. Ziel ist es, strategische Forschung zu betreiben, die Interdisziplinarität in Projekten und Methoden zu fördern, die Sichtbarkeit des jeweiligen Standorts zu erhöhen und dessen Forschungsprofil zu stärken.

(Foto: Philipp Ziebart, GEI)